Fotobuch – wie mach ich das? (2) Sich entscheiden

6. November 2009

Das ist der nächste Schritt. Man muss einfach mal eine Firma/Software herauspicken und ausprobieren. Man kann endlos gucken und vergleichen, was im Grunde nicht vergleichbar ist. Das eine ist vielleicht ein wenig teurer, hat aber vielleicht besseres Papier als das andere …

Meine Meinung ist, man sollte sich mit der Entscheidungsfindung nicht zu lange aufhalten. Das bringt nur Frust. Man muss eben wissen, was man will. Ich habe zuerst für Mr. April ein klammergeheftetes Magazin bei Lidl ausprobiert. Er stellt fotografisch keine allzu großen Ansprüche und war begeistert. Ich fands auch gut, hatte aber keine Vergleichsmöglichkeiten. Für andere habe ich dann noch zweimal eines gemacht und war immer sehr zufrieden. Ich denke, es genügt normalen Ansprüchen; für künstlerische Fotobücher gibt’s auch Möglichkeiten, die aber viel teurer sind. Ich denke, man sollte klein anfangen, mal ausprobieren und dann sieht man ja, wie man klar kommt und was gefällt. Die Klammerheftung sagt mir übrigens sehr zu, denn man kann ein solches „Magazin“ auch ganz weit aufklappen, also quasi doppelseitig bedrucken lassen ohne Verluste.

Aber für mein Ahnenbuch wollte ich unbedingt Fadenheftung haben, die teuerste und qualitativ hochwertigste Art, ein Buch zu machen und auch die dauerhafteste. (Wenn euch das alles nichts sagt, nehmt doch mal dieses oder jenes Buch aus dem Regal und guckt euch an, wie es gebunden ist: geheftet (genäht sozusagen) oder geklebt? Es gibt auch geklammerte und solche mit Spiralheftung, was mir für meine Zwecke allerdings alles nicht gefällt. Ich wollte einfach nicht riskieren, dass sich nach dreimaligem Angucken eine Seite löst. Das kann bei billigen Klebungen durchaus passieren. Da gibt es große Unterschiede und seriöse Firmen erklären auf ihre Seite, welche Möglichkeiten es gibt und wie sie es machen.

Es kommt auch immer darauf an, was man will. Für meine Familienchronik-Bücher stelle ich keine sehr hohen fotografischen Ansprüche, denn die Vorlagen (eingescannte alte Fotos) sind qualitativ auch nicht perfekt. Dafür ist dann das Ergebnis so gut geworden, dass ich ganz begeistert war. Es gibt nach meinem Kenntnisstand nur zwei Firmen mit Fadenheftung (Fotobuchprofi und Pixopolis). Mit der Software „Pixgen“ von Pixopolis komme ich einfach am besten klar, auch wenn ich da noch einige Wünsche und Verbesserungsvorschläge hätte.

Mein erstes Buch „Ahnen“ hat mir also ausnehmend gut gefallen. Es kann natürlich sein, dass ich für andere Zwecke andere Bindungen oder andere Formate als für die Familienchroniken wählen würde.

 

Im nächsten Beitrag gehe ich ein wenig auf Gestaltungsmöglichkeiten im allgemeinen und später auf Pixopolis im besonderen ein.


Y wie Yachthafen

6. November 2009

Yachthafen Monaco

Monaco – dort liegen dann auch schon mal etwas größere Yachten …


Fotobuch – wie mach ich das? (1) Sich informieren

5. November 2009

Meine Fotoalben habe ich schon vor langer Zeit aufgelöst und statt dessen Aktenordner eingerichtet, wo ich auch Kinderzeichnungen und -geschichten mit einheften konnte. Aber auch damit war ich nicht zufrieden, denn die Fotohüllen waren teuer, nicht optimal bei verschiedenen Formaten, und Aktenordner sind äußerst sperrig. Jetzt meine ich, die für mich optimale Lösung gefunden zu haben: Fotobücher. Und die Erfahrungen damit möchte ich gerne weitergeben.

Zuerst steht die Entscheidung an: welchen Fotobuchanbieter nehme ich? Es gibt unendlich viele, es gibt Tests, es gibt Erfahrungsberichte im Internet. Um euch die Suche zu erleichtern, liste ich hier ein paar auf:

cewe, der wohl bekannteste Anbieter, bei dem man aber nicht direkt bestellt, sondern über einen Händler, z.B. K.a.r.s.ta.dt. Man kann die Software von cewes Seite herunterladen oder auch im Laden auf CD bekommen. Die meisten haben Beispielbücher zum Anschauen dort liegen. Beispiele gibts aber auch auf cewes Website.

Fotobuchprofi, deren Seite mir sehr informativ erscheint und die auch Fadenhaftung anbieten (dazu später noch was)

Blurb, eine amerikanische Firma, die aber wohl von den Niederlanden innerhalb Europas liefert. Auf der Website findet man eine Fülle von Gestaltungsbeispielen und Anleitungen, auch in Videoform, allerdings in Englisch. Mir gefallen hier besonders die geschmackvollen Gestaltungsmöglichkeiten und -beispiele, während ich woanders schon recht kitschige Beispiele gesehen habe. Man kann sein Buch auch öffentlich machen und zum Verkauf anbieten (Beispiele s. dort). Blurb werde ich bei Gelegenheit mal ausprobieren.

Pixopolis, die auch Fadenhaftung anbieten. Das ist meine Wahl, dort lasse ich meine Bücher machen (dazu später mehr)

Lidl, bei denen ich schon dreimal geklammerte Hefte (vorstellbar wie ein Magazin) bestellt habe und mit denen ich sehr zufrieden bin. Mir gefällt die leicht zu bedienende Software, zu der es auch ein knappes, aber sehr hilfreiches Handbuch gibt. Mehr auch in einem Video von Computerbild (zuerst kommt Werbung!)

Ifolor, das ich nicht kenne, wo es aber gerade eine Aktion „20% Ermäßigung“ gibt. Anscheinend kann man dort Fotobücher online gestalten ohne eine Software herunterzuladen.

Weitere: Fotoerinnerungen, MyPhotobook, Fotokasten (Zusammenarbeit mit MarcoPolo für Reisebücher), Albelli, PhotoBookWorld, Fotobuch Express24, My Moments, Premium Pro Fotobuch, und viele mehr …

So, also wäre der erste Schritt, sich zu informieren, auf den entsprechenden Seiten herumzustöbern, eventuell Software herunterzuladen und auszuprobieren. Wenn es euch interessiert, schreibe ich weiter über meine Erfahrungen.

Wer weitere Anbieter kennt, kann die ja in den Kommentaren verlinken.


Yachthafen-Spiegelung

4. November 2009

Spiegelung im Yachthafen

Auch diese vom Chiemsee ..


Wenn ich mal groß bin ;-)

4. November 2009

dann will ich Fotobuch-Macherin werden. Damit könnte ich den ganzen Tag verbringen und ich würde freiwillig Überstunden ohne Ende kloppen. Jetzt kann ich natürlich tun und lassen, was ich will (na ja ;-), aber der Tag hat auch bei mir nur 24 Stunden. Jedenfalls ist mein Fotobuch 2 (Thema privat) jetzt fertig, das zweite nach ‘Meine Ahnen’. Deshalb ist es hier im Moment ruhiger. Ich lade es gerade hoch und das dauert. Und nun? Welches jetzt aus der großen Menge der Möglichkeiten? Reisen? Jahrbücher?

When I will be grown-up … ;-)

… I want to be a photobook-maker. I’ve already made one about my ancestors and now it’s the second one, I’m just uploading. That’s why I can’t post and comment so much at the moment. And what next? There are so many travels and topics and ideas …