Holocaust-Gedenktag

Die Momos haben dazu aufgerufen, Beiträge zum Holocaust-Gedenktag zu posten. Dem komme ich gerne nach.

Was damals passiert ist, darf nie vergessen werden. Ob die Menschen daraus lernen, gelernt haben? Hier in Köln gab es eine große jüdische Gemeinde und es gibt sie wieder. Sie sind mitten unter uns, sie sind Deutsche und ich hoffe, dass sie hier in Frieden leben können. Es gibt hier (außer dem großen offiziellen) einen sehr anrührenden verwunschenen kleinen Friedhof.

Das ist nur einer der vielen Spuren, die die jüdischen Kölner hier hinterlassen haben. Es gibt viele, viele überall in der Stadt. Im Rahmen meiner Beschäftigung mit der Kölner Geschichte werde ich sicher hin und wieder davon berichten.

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PDF im Reader

Ich hatte es mir so schön vorgestellt: Meine Festplatten-Gedichtsammlung wandle ich im Writer (.odt) von OpenOffice in ein pdf-Dokument um (das kann der nämlich), dann lade ich es vom Computer per USB auf den Reader und habe meine Lieblingsgedichte immer dabei. Oder: Ich habe alles, was ich in fünf verschiedenen Büchern über mein Rathaus gefunden habe, zusammengeschrieben und kann es auf diese Art bequem mitnehmen. Denkste!

Dabei habe ich leider nicht bedacht: pdf-Dokumente sind statisch im DinA 4-Format. Sie passen sich im Reader (egal welcher) nicht an, sondern erscheinen winzig klein. Zwar kann ich hinein zoomen, aber dann muss ich horizontal scrollen. Äußerst unbequem.

Eine Notlösung: ich habe mein .odt-Dokument in ein .txt-Dokument umgewandelt, dann geht’s wunderbar. Man muss allerdings auf Formatierungen weitgehend verzichten. Doch damit kann ich leben. Text pur … Ich muss mal ausprobieren, ob ich die Umwandelfunktion von Amazon dafür nutzen kann.

Wegen des Größenvergleichs: der Kindle neben einem Taschenbuch und … das Täschchen. Mr April hat vielleicht doch nicht so ganz unrecht ;-) wenn er vom ‘Taschentick’ spricht. Handtaschen habe ich gar nicht mal viele, aber der Reader kann doch nicht so ‘nackt’ daherkommen ;-) Ich finde, lila steht ihm gut. Ich habe eine Hülle mit Reißverschluss gewählt, wo ich den Reader herausnehmen kann bzw. muss. Es gibt auch welche zum Aufklappen, was dann einem Buch näher kommt.

Weil ich wegen der Akku-Aufladung nicht von einem PC abhängig sein will, habe ich mir  einen Stecker für die normale Steckdose zugelegt, an den man das USB-Kabel anschließen kann.

Übrigens kann man auch eigene Bücher ‘verlegen’. Perun hat das in einem vierteiligen Blogeintrag beschrieben. Ich verlinke Teil 1 und wen’s interessiert, der kann sich ja dort weiter durchklicken.

Dazu auch hier, hier, hier und hier.

P.S. Noch was in eigener Sache: Rechts oben ein Gedicht von Heinrich Heine. Ich hab’ es hier zur Abbildung genommen, weil es copyrightfrei ist, nicht weil ich meinen ‘hochliterarischen’ Geschmack präsentieren möchte. Und dass ich Bücher in Englisch lese und das auch nicht verstecke, das nimmt mir doch wohl keiner übel?! Leider gibt es Kommentare, die einen ewig verfolgen. Da warf mir mal jemand vor, ich ‘wolle mich hervor tun’ – bei der Bücherliste nachzulesen). Ich habe viele Fehler, aber ihr könnt mir glauben: angeben gehört nicht dazu.

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Bücher woher?

Vorausschicken möchte ich nochmal, dass ich keinen überreden will, weder zum Reader noch zu einer bestimmten Firma. Für MICH ist er gut, der e-Reader, für dich kann es anders sein. Man muss sich selbst informieren und sich befragen, ob er den Lesegewohnheiten entgegen kommt. Ein wichtiger Punkt dabei: das Lesematerial, denn darum geht es ja letztlich.

Noch einmal: der Reader ist kein Ersatz, sondern eine Ergänzung. Nie werde ich meine Fotobücher oder andere Bücher mit vielen Bildern aus der Hand geben. Die will ich immer in Papier haben. Für den e-Reader gibt es für mich persönlich drei Gruppen von Büchern:

  • ‘Verbrauchsliteratur’: Romane, Krimis, Thriller, die ich nur einmal lese und die nicht dauerhaft in meinem Regal stehen müssen. (Wie das mit dem Weiterverleihen geht, ist mir immer noch nicht klar …)
  • Sachbücher ohne Fotos: Davon gibt es eine ganze Menge inzwischen, zumindest die Themen, die mich interessieren.
  • kostenlose Klassiker

Wenn man sich für den Kindle entscheidet, muss man sich darüber im Klaren sein, dass man sich damit an Amazon bindet. Sie haben ihr eigenes Reader-Format. Fotos haben meist das .jpg-Format, Texte oft .odt (‘Writer’ von OpenOffice) oder .doc von MS Word. Für Musik ist es .mp3 und für e-books … nun, das ist das Problem. Es gibt verschiedene Formate und nicht jeder Reader kann alle lesen. Hier eine Übersicht.

Auf dem Kindle kann ich also nur die amazon-eigenen lesen. Allerdings gibt es ein Freeware-Konvertierungsprogramm: calibre, das sogar von Amazon selbst empfohlen wird. Damit kann ich Formate umwandeln, natürlich nur, wenn sie nicht mit Kopierschutz versehen sind. Bis jetzt kenne ich es noch nicht. Handbücher in Deutsch gibt es hier.

e-Books sind meistens etwas billiger als Papierbücher, z.B. ‘Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg …’ € 11,99 für den Kindle und € 14,99 broschiert. Doch eigentlich müssten sie noch billiger sein, denn es fallen eine Menge Kosten nicht an wie z.B. Lagerhaltung.

Wer jetzt entrüstet den Kopf schüttelt, weil ja nun alle Buchläden pleite gehen, der lese mal den Blogartikel bei Perun. Ich kaufe überall, auch in der kleinen Vorortbuchhandlung, wo ich alles immer bestellen muss. Das habe ich mir dann vorher online angeguckt. So gleicht sich doch einiges aus ;-)

Bücher umsonst: alle copyrightfreien Klassiker bekommt man für € 0,00. Allerdings hapert es da manchmal mit der Übertragung ins e-book-Format. Das wird anscheinend von Freiwilligen gemacht und da bleiben Rechtschreibfehler nicht aus. Und doch habe ich mir eine Menge von denen heruntergeladen und werde jetzt noch mal freiwillig lesen, was früher in der Schule nur unter Zwang geschah. (April goes literature ;-)

- Nächster Blogeintrag: die Sache mit den PDFs – eigene Bücher – Zubehör -

P.S. Manchmal gibt es auch Aktionen bei A.: zwischen Weihnachten und dem 6. Januar konnte man jeden Tag ein deutschsprachiges Buch umsonst herunterladen und im Moment läuft immer noch der ‘Deal des Tages’, der allerdings nur englischsprachige Bücher betrifft, die man für 99 cent erwerben kann.

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