Was sich lohnt, stelle ich bei Amazon ein, sonst bei Tauschticket. Dort läuft es im Moment allerdings nicht so gut. Deshalb fange ich jetzt an, Kisten für Oxfam zu packen. Dann ist es wenigstens für einen guten Zweck. Schließlich will ich nicht den Rest meiner Tage damit verbringen, Krempel zu verwalten. Ich habe anderes vor ;-) aber dazu muss ich erst Ballast abwerfen. Herr April wartet sehnsüchtig darauf, zur Müllkippe fahren zu dürfen *g*.
Was wünschst du dir?
27. März 2008Was wünsch’ ich mir? Gar nicht so einfach. 10 Wünsche! Natürlich muss es für Menschen erreichbar sein, also – ein Stück vom Mond geht nicht. Widersprechen darf es sich auch nicht. Ich kann nicht Nonne werden UND Astronautin. Nonne könnte ich vielleicht noch werden, Astronautin sicher nicht. Will ich aber auch nicht. Es darf auch ruhig was Konkretes sein, z.B. ein neues Auto. Nein, will ich auch nicht, mein Opel mit den kleineren Lackschäden ist mir noch gut genug. Nur nicht zu hochgestochen und zu weit hergeholt. Das schreiben wir als Fernziele auf. Es sollte konkret sein und nicht zu schwer erreichbar. Fernziele sollten in Nahziele zerlegt werden.
Ich habe meine Ziele zunächst mal auf Karteikärtchen geschrieben. Dann ist es leichter, sie in eine Reihenfolge zu bringen. Sie werden einfach nur verschoben. Fertig bin ich noch nicht. Ein paar Nächte werde ich schon noch drüber schlafen, um herauszufinden, was ich WIRKLICH will und nicht, was ich wollen sollte. ;-)
Oldie but Goldie
27. März 2008Es gibt es immer noch, wenn es inzwischen auch mehrfach das Cover gewechselt hat, das Buch von Raymond Hull „Alles ist erreichbar„. Ich weiß noch genau, wo ich wartend saß (ca. 1972) und in diesem Buch las, das ich mir gerade gekauft hatte. Es hat mich vom ersten Buchstaben an fasziniert und ich besitze es immer noch.
Ich benutzte es auch, wieder, immer wieder. Damals, als ich mein Zweitstudium durchgezogen habe, hat es mir geholfen, meine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren und ‘am Ball’ zu bleiben. Und nun habe ich es wieder hervorgeholt und werde nach der altbewährten Methode vorgehen.
Natürlich liegt ein Hauch von ‘altmodisch’ über dem Buch, wie bei Dale Carnegie, einem anderen Klassiker dieser Art. Man muss die überkommenen Ansichten eben einfach ‘überlesen’ und sich auf das Wesentliche konzentrieren. Dieses Buch ist sehr praxisnah und handfest und besonders für Menschen geeignet, denen das Wort Esoterik oder ‘positives Denken’ einen Schauer über den Rücken jagt.
Eigentlich ist alles ganz leicht, aber es fängt ungemein schwer an: Schreibe 10 Dinge auf, die du dir wünschst! Oh-oh …, mach das mal. Wer weiß schon so genau, was er sich wirklich wünscht?! Aber es lohnt sich, es herauszufinden. Der nächste Schritt: die Wünsche in eine Reihenfolge bringen. (Fortsetzung folgt)
Der Ostende-Express
18. März 2008Als ich um die 40 herum noch mal studiert habe und auch noch das Latinum nachmachen musste, saß ich oft am Bahnhof, wartete auf die S-Bahn, den Block auf den Knien und machte Übersetzungen, um keine Zeit zu verlieren. Die Kinder waren noch in der Grundschule und Haus und Garten warteten auch auf meine liebevolle Hand ;-). Die Vorlesungen und Seminare wurden irgendwie/irgendwo eingepasst und auch zu Hause gab es noch jede Menge zu lernen. Da war die Zeit kostbar und oft war ich an der Grenze der Belastbarkeit.
Auf dem gegenüber liegenden Gleis stand der Ostende Express. Alleine die Tatsache seiner Anwesenheit und die Verheißung, in ein paar Stunden das Meer sehen zu können, hat mich oft getröstet. Ich habe mir immer gesagt: „Wenn du es nicht mehr aushältst, nimmst du den Ostende-Express und bist für ein paar Tage weg.“ Hab ich natürlich nie gemacht, nur beinahe. Und heutzutage würde ich den Zug nach Norddeich-Mole nehmen. Ab auf die Insel, da kann ich immer hin :-)
Gestern dachte ich mal wieder an den „Ostende-Express“. Aber ich kann Herrn April nicht mit allem hier alleine lassen. Außerdem habe ich heute wirklich Ferien – mal abgesehen davon, dass ich einkaufen muss (schon wieeeeder) und noch einen Arzttermin habe. Aber man wird ja noch träumen dürfen.
Klein – groß – größer
16. März 2008
Das Projekt. Ich will nicht in das große Loch fallen, wenn es vorbei ist und ich werde auch nicht. Meine Pläne und Projekte drängen sich allzu sehr in den Vordergrund und werden mich daher davor bewahren. Jetzt schon damit anzufangen ist sicher eine gute Lösung.
Zuerst wollte ich das Pferd von hinten aufzäumen, alle Foto’alben’, die bei uns aus Aktenordnern bestehen, auflösen und gleich ein Fotobuch erstellen. Welcher Anbieter?? Je mehr Testberichte man liest, desto verwirrender wird es. Hinter den Testsiegern „Schlecker“ und „Saturn“ steckt z.B. der gleiche Anbieter, „cewe“. Nach zeitintensiven Vergleichen kommt für mich für die Familienchronik nur Fadenbindung in Frage.
Nächster Schritt: Materialien orden. Ohhh, ich dachte, ich sei ein ordentlicher Mensch, aber in den letzten Jahren haben sich doch so allerlei Fotos angesammelt, die ungeordnet ins Kästchen gesteckt worden sind (lediglich die digitalen sind sinnvoll archiviert). Außerdem gibt es hier einen Ordner und dort ein Kästchen und dann noch ein Mäppchen. Mit dem Ordnen werde ich wohl noch einige Zeit zu tun haben, aber es macht auch Spaß, in der Vergangenheit zu wühlen.
Um Grund unter die Füße zu bekommen, habe ich mir ein Thema herausgepickt, alle Fotos zusammengestellt und bin beim Einscannen gescheitert. Die Qualität ist zu schlecht. Also habe ich mir einen kommerziellen Anbieter herausgesucht, werde sein Angebot eines Probescans wahrnehmen und dann sehen wir mal.
Aus diesem als mittelgroß eingeschätzten Projekt ist ein Riesending geworden. Aber alles Große muss man in Einzelschritte aufteilen. Also los denn.
Verfasst von april
Verfasst von april
Verfasst von april 