Die lieben Nachbarn

30. April 2008

Hilflosigkeit – Entsetzen – ein unglaubliches Verbrechen dort in Amstetten/Niederöstereich. Was wird aus diesen armen Menschen werden, die jahrzehntelang kein Tageslicht gesehen haben, die wahrscheinlich in den zu niedrigen Räumen nicht mal gerade stehen konnten, die so unglaublich gequält wurden, dass man es sich weder vorstellen kann noch möchte?! Werden sie jemals ein einigermaßen normales Leben führen können?

Dass die Nachbarn nichts gemerkt haben! Ja, wie denn? Jetzt macht man sich so seine Gedanken. Soll ich vielleicht den einen wirklich widerlichen Nachbarn fragen, wo seine Töchter inzwischen leben? Soll ich jedesmal gucken und abzuschätzen versuchen, wieviel dieser oder jener Nachbar einkauft? Kauft er mehr als normal? Was ist normal? Wieso wird denn in der Nachbarschaft schon wieder geklopft und gehämmert? Partykeller oder Folterkeller? Neugierig fragen oder heimlich bespitzeln? Ich weiß keine Antwort und ich tausche auch nicht mit allen Nachbarn Privates aus.


Das Mammut-Projekt

28. April 2008

Es ist einer meiner Wünsche, alle ‘Fotoalben’ (die bei mir aus Aktenordnern bestehen) aufzulösen und in Fotobücher umzuwandeln. Wenn ich dann mal alt bin ;-))) werde ich im Schaukelstuhl sitzen und in der Vergangenheit schwelgen.

Eine sehr schwierige Aufgabe für einen Perfektionisten. Die neigen nämlich dazu, zu denken „Schaff ich ja doch nicht“ und es dann sein zu lassen. Auch da hilft wieder das Büchlein, das ich neulich empfahl. Wenn man die Aufgaben in kleine Stücke bricht, sieht es machbar und überschaubar aus.

Also nicht: Fotobücher machen (das kommt später), zuerst Material zusammenstellen und besser noch einen Schritt kleiner: alle Fotos, Negative, Dias digitalisieren lassen. Es gibt etliche Firmen im Internet, die das machen. Ich habe eine gefunden, die nicht allzu weit von hier entfernt ist. Wenn ich zufrieden bin, werde ich sie hier empfehlen. Aber das dauert.

Meine eigenen Dias habe ich nach Rähmchenstärke und ‘Kodachrome oder nicht’ ordnen müssen (wegen des Einspeisens in den Scanner), bei Negativen kann man eigentlich nicht viel machen, denn sie werden streifenweise bearbeitet. Jetzt fragt sich nur noch, welche Fotos weder als Dia noch als Negativ vorliegen. Ich sags ja, eine Sisyphosarbeit, zu der heute noch das Bilderchaos meiner Mutter kam.

Ein Schatzkästlein war auch dabei: eine alte Schachtel mit Negativen so groß wie Fotos. Ich bin gespannt, was drauf ist.

Was ist denn mit euren Fotos? Habt ihr sie irgendwie geordnet? Habt ihr schon mal ein Fotobuch gemacht?


Foto-Rezept

28. April 2008

Ich bin fest davon überzeugt, meine Mutter hat einen Fotomixer. Auch wenn es ihn nicht zu kaufen gibt, kann man das Rezept nachmachen: Man nehme einen Packen Fotos vom Südtirol-Urlaub und verteile sie gleichmäßig auf fünf alte Schuhschachteln. Das wiederhole man mit allen Fotoserien, die man hat. Dann mutig mit beiden Händen hinein und kräfig mischen. Das Ergebnis wird sicher große Begeisterung hervorrufen :-((

P.S. Und es ist wohl klar: Fotos, die man dreifach hat, behält man und verteilt sie auf mehrere Schachteln. Auch unscharfe haben durchaus noch ihren Wert, auch, wenn man die Fotos nie anguckt, sondern im hintersten Schrankwinkel verstauben lässt.


Nichts wie raus

27. April 2008

Frühling am Altermarkt

Frühling am Altermarkt in Köln, letzte Woche. Dieses Wochenende war Gartenarbeit angesagt.


Wenn der Gartenschlauch sich selbständig macht

27. April 2008

Was an einem heißen Sommerabend Entzückensschreie hervorruft, lässt einen am milden Frühlingsabend eher kreischen. So warm ist es dann doch noch nicht, dass man sich freut, wenn der Schlauch aus der Gießkanne springt und um sich spritzt. Und ich dachte, das gäbe es nur in gestellten Slapstick-Szenen.