So wie dieses fade Wasser ganz ohne Kohlensäure, es hat nach nichts geschmeckt und ich kann mich kaum noch erinnern, wie es war, als ich es gelesen habe: “Tod auf dem Jakobsweg”. Dabei klang es verlockend, ein Krimi, verbunden mit einem Thema, das mich gerade sehr interessiert.
Die Figuren blieben blass und farblos und für kulturelles und geschichtliches Hintergrundwissen ziehe ich lieber den Reiseführer zu Rate. Der Leser fragt sich am Ende, ob die Autorin die Plotknoten nicht mehr entwirren konnte oder keine Lust mehr hatte. Und wer war der Mörder? Da muss ich doch glatt überlegen …
April 5, 2008 um 10:04
hmmm … also ich mach das anders: wenn mich ein buch nicht auf den ersten – sagen wir 20 – seiten packt, dann lese ich es gar nicht weiter ;-)
April 6, 2008 um 9:54
Das mache ich manchmal auch, aber bei diesem nicht. Ich wollte wissen, wie es ausgeht und ich habe immer noch gehofft.
April 6, 2008 um 9:45
… und da die hoffnung bekanntlich zuletzt stirbt, hauchte sie auf der letzten seite nach dem “ende” ihr leben aus … noch eine tote – wenn autoren zu mördern werden *rofl*