Manneken Pis

Nachdem der Tag gut angefangen hatte – so wie ich mir den gemeinsamen Ruhestandsalltag vorstelle ;-) – nachdem ich diverse Pflichten erledigt hatte, war Brüssel dran. Irgendwie muss man ja die Feste feiern, wenn sie fallen und da diese interessante Stadt schon lange auf unserem Programm steht, machte ich mich auf ins große weite Internet, denn ohne Vorausplanung geht es leider nicht.

Was ein Segen ist, ist auch ein Fluch. Die unendlichen Möglichkeiten sich zu informieren, ufern endlos aus in chaotische Angebote, durch unterschiedliche Strukturen kaum vergleichbar. Das ist wohl Absicht so. Der Verbraucher soll nicht das günstigste Angebot finden können. Und auch die diversen Hotelbeurteilungen bringen nicht weiter. Da klaffen die Beurteilung auseinander wie bei Deutsch-Aufsätzen, von 1 – 6 ist alles vorhanden.

Mit Hartnäckigkeit ist man am Ende erfolgreich bzw. hat das Gefühl, dass die Quadratur des Kreises doch gelungen ist: nicht zu teuer, keine Kaschemme, nicht zu weit draußen, nicht zu laut, nicht zu weit vom Bahnhof, nicht zu weit von der Innenstadt. (Tja, diese Ansprüche ;-)

Nun nur noch dieses Thalys-Angebot “Brüssel für € 15,00″ buchen und dann wars das. Ach, diese Naivität! ‘Dieses Angebot ist an Bedingungen gebunden.’ OK, OK, aber wenn das heißt, dass ich erst ab 18.00 Uhr abends losfahren kann, dann muss ich zum Fahrpreis noch eine Übernachtung dazu rechnen und schon wird es ganz schön teuer.

Bruxelles muss also vorerst auf unseren Besuch verzichten, denn ich fühle nicht nur be-pisst, Männeken, sondern auch noch von Thalys ver-.rscht.

2 Antworten zu “Manneken Pis”

  1. ina sagt:

    och, da kommt ihr bestimmt auch noch hin – zu euren bedingungen!

  2. april sagt:

    Dass wir hinkommen, glaub ich, aber nicht zu unseren Bedingungen. Die werden von den Firmen und Hotels diktiert.

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