31. Juli 2008

Aber auch nur so, ganz still sitzen, sich nicht rühren, wenig an, damit in der heißen Schwüle nicht der Schweiß ausbricht. Nicht wie wir gestern, als wir dachten, dass man doch nicht immer zu Hause hocken kann und uns einfach in Richtung Bonn auf den Weg machten und dann spontan in Brühl ausstiegen. Erneut wieder nur von außen die Pracht geahnt. Irgendwann muss es mal mit der Besichtigung von Schloss Augustusburg klappen. Da haben wir dieses Klein-Versailles vor der Haustüre und ich habe es noch nie von innen gesehen.
Dafür ‘Menschen und Tiere gesammelt’: Bruno, der nicht gehorchen wollte und dem die Hitze egal war, denn er lief freudig aufgeregt hin und her und machte seiner Herrin ganz schön zu schaffen; der kleine Prinz, der um so lauter schrie, je mehr Mütter, Tanten, Großmütter sich um ihn bemühten; der versunken lächelnde Glatzkopf mit trägerlosem Top, der selbstvergessen seine Brusthaare kraulte und die vielsagenden Blicke der Vorbeigehenden nicht bemerkte; fünf oder sechs kurzbehoste Gärtner, die in einer Reihe am Gestrüpp standen, aber nicht pinkelten, sondern Brombeeren naschten. Eine feine Ausbeute.
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Rheinland | Mit Tag(s) versehen: Brühl, Schloss augustusburg |
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30. Juli 2008

Früher hatte ich mal vor, mit einer Freundin auf einem Frachtschiff anzuheuern und den Rhein zu befahren. Das habe ich längst ad acta gelegt, ebenso wie die Vorstellung, auf dem Jakobsweg nach Santiago zu pilgern. Aber die Faszination Rhein, die wird bleiben und wenn ich die beiden Verlockungen kombiniere, kommt heraus: eine Rheinwanderung.
Er hat sie schon gemacht, der Künstler Clemens Hillebrand und er hat ein faszinierendes Tagebuch darüber geschrieben, mit Skizzen, Zeichnungen und Aquarellen. Da ich das nicht kann, wären es bei mir Fotos. Jedenfalls bin ich begeistert von dieser Wanderung entlang meines Lieblingsstroms und werde mich in diese Reiseschilderungen vertiefen.
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Köln / Cologne, Linktipps | Mit Tag(s) versehen: Cologne, Köln, Rhein, Rhine |
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26. Juli 2008
Es ist gut, dass das Berufsleben nicht mit einem grandiosen Paukenschlag endet, sondern dass man sich langsam in den gemeinsamen Ruhestand einfinden kann. Vieles ist noch nachzuholen und zu tun, aber selbst das lassen wir langsam angehen. Der Stress, immer ‘machen’ zu müssen blättert ab wie alte Farbe und selbst die vielen Hobby-Projekte lassen wir langsam auf uns zukommen. Nur ja nicht die berufliche Hektik durch eine private ersetzen.
Unmerklich aber schleichen sich kleine ‘Änderungen’ ein. Früher habe ich immer zwischen beruflicher und privater Kleidung unterschieden. Jetzt kann ich auch früher ‘reservierte’ Teile zu Hause anziehen und ‘ganz alte Hündchen’ wegschmeißen.
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Das Leben | Mit Tag(s) versehen: Das Leben |
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20. Juli 2008
Alle! Land-, Straßen- und Wanderkarten, die ich inzwischen ziemlich gut lesen gelernt habe; Spielkarten, die ich liebend gerne benutze und Tarotkarten. Letztere habe ich dann mal befragt. Hätte nichts gepasst, hätte ich gesagt „Quatsch!“ Aber es haben sich seltsame Übereinstimmungen ergeben:
König der Kelche: Gehen Sie den Gefühlen (aller Beteiligten) auf den Grund. Haben Sie den Mut, Ihr wahres Verlangen zu ermitteln und auszudrücken.
As der Stäbe: Lassen Sie sich von niemand das Gesetz des Handelns aufzwingen. Sie haben das Heft in der Hand.
Königin der Schwerter: Ermitteln Sie die wirklichen Bedürfnisse und vertreten Sie diese ohne Halbheit und ohne Arroganz.
So etwas passt ja immer, oder? Wer auch mal online ohne Gummibärchen orakeln will …
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Verschiedene Aktionen | Mit Tag(s) versehen: Karten, Orakel, Tarot, Tarotkarten |
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Verfasst von april