Gewohnheitstier

Ich meine mich, z.B. was Blogdesign anbetrifft, die Gestaltung der Tageszeitung, wie der Supermarkt eingeräumt ist (wehe, die räumen um) oder Krimis. Ja, auch die. Die A-B-C-Romane von Sue Grafton haben mir gefallen, so dass ich am liebsten keine anderen Krimis mehr gelesen hätte. Nun stehe ich gerade auf Fred Vargas und da konnte ich mich zuerst gar nicht an „Eifelkreuz“ von Jacques Berndorf gewöhnen, obwohl ich die Eifel-Krimis doch mal so toll fand. Jetzt hab ich das Buch aus, nett, aber abgehakt.

Es ist wie mit dem Essen im Restaurant, nur umgekehrt. Wenn mir das noch nach Stunden aufstößt, war es zu fett und somit nicht gut. Wenn ich noch nach Tagen im Bann eines Buches stehe, dann war es sehr gut. Mein höchstes Lob: ich BEHALTE das Buch, weil ich es vielleicht noch mal lesen werde, z.B. das ‘andere Buch’ über die Eifel. Doch davon später mal.

2 Antworten zu „Gewohnheitstier“

  1. Donna sagt:

    Bei mir ist es bei einem guten Buch (insbesondere Krimi) immer ein Dilemma: einerseits will ich wissen, wie es ausgeht, andererseits möchte ich möglichst lange etwas von dem Buch haben.
    Lese gerade „Wolfstod“ von Felicitas Mayall, der vierte Band der Reihe und finde ihn eigentlich ziemlich schwach, kein Vergleich zu den anderen (ob das an der Zahl vier liegt? denn den letzten Kluftinger fand ich auch weit nicht so gut wie die Vorgänger)
    Viel Spaß bei der Lektüre, die ohne schlechtes Gewissen ablaufen kann, liebe April !!

  2. april sagt:

    Danke, Donna, schon wieder ein Tipp. Ich sammele die jetzt. Und ja, es ist tatsächlich ein ganz anderes, entspannteres Lesen. Früher ging das oft so: 5 Klassenarbeiten nachgucken, dann zur Belohnung ein Kapitel Lesen (immer Hoffnung auf ein langes Kapitel).

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