Quiiiieeeetsch

22. August 2008

Ich muss mich bremsen. Weil es regnet, meine ich, noch ein paar Bücher mehr einpacken zu müssen. Weil es kostenlos W-Lan gibt, habe ich einen Bruchteil von Sekunde daran gedacht, das Notebook mitzunehmen. Das Häuschen muss nicht klinisch sauber sein, nein, der Rasen kann wegen andauernden Regens nicht mehr gemäht werden und es muss nicht alles erledigt sein (kann es auch gar nicht).

Dabei ist es so einfach, wenn man nur zu zweit fährt und wenn der Hüter des Hauses sich um alles kümmern wird. „Instruiert“ ist er schon – und außerdem: wenn ich weg bin, vergesse ich Haus, Hof, Hund und Kind (auch wenn ich gar keinen Hund habe). „Und soll ich die Tomaten dann pflücken?“ Ja bitte, und essen auch. Die Oleander und den Rosmarin nicht zu viel gießen und die Mülltonne am Montag Abend rausstellen. Aber das vergesse ich alles, sobald ich im Auto sitze und erst recht, wenn ich die ersten Berge sehe.

Ich freu mich, ich freu mich … der erste richtige Urlaub mit Mr. A. seit langem, wenn auch nur kurz.


„Mahlzeit!“

21. August 2008


Erwischt

21. August 2008

Ich hätte es mir denken können, wer der erste Zeitdieb ist: das späte Aufstehen. Heute gings früh raus, um 7.05 statt um 8.00 oder 9.00 Uhr, denn die Handwerker hatten sich angemeldet. Und schon ist der Tag viel länger ;-)


Die Zeit

20. August 2008

Ich bin sicher, es gibt da irgendwo einen gemeinen Zeitdieb, der mir heimlich Stunden klaut, Stuuuunden! Vielleicht ist er eine Art Robin Hood, der die Zeit gerechter verteilen möchte. Aber mich lässt er dabei immer links liegen und gibt sie irgendwelchen Leuten, die mit den geschenkten Minuten und Stunden nichts anfangen können. Und ich brauchte sie doch so dringend: für meine Blogs, für meine Fotos, fürs Lesen und Schreiben, für meine Freunde und Bekannten, für meine Pläne und Projekte, für Haus und Garten, für die Familie, für Ausflüge und Reisen, für italienische Vokabeln und die vielen ungeordneten Papierfotos, für die Familienchronik und das Trimmradfahren, für die Museen und die Kölner Geschichte … Gib sie mir, die Zeit, ich will 36 Stunden. Und jetzt seid ihr mir alle böse …

Morgen führe ich Buch, damit mir auch keine Minute mehr abhanden kommt. Wir werden ja sehen.


Ein Traum

19. August 2008

Am Wochenende oder im Urlaub sagt man oft (wir zumindest): So könnte man immer leben. Und nun ist dieser Traum Wirklichkeit geworden. Der Fluss des Lebens fließt ruhiger dahin, keine Strudel und Untiefen im Moment, alles geht gemächlich, selbst die Arbeiten, die getan werden müssen, kann man ruhig und gründlich erledigen. Noch ist Aufholbedarf, aber auch das lassen wir langsam angehen. Auch der morgige Tag wird noch randvoll mit Erledigungen und Arbeit gefüllt sein; dafür kann man sich freie Tage nehmen, wann man will und irgendwohin fahren, wo es schön ist. Sunny wollte Genaueres wissen; also hier mal ein erstes Foto. Das ist der Rhein am Hammersteiner Werth – was Inselchen heißt – vom Leinpfad aus gesehen.