Einfache Sprache, auf drei Seiten schon mindestens fünf Schimpfwörter und zu viel Trotteligkeit des jungen Kommissars, der sowieso schon zur Kantinenbeschaffung strafversetzt wurde. Wer bestellt denn aus Versehen Zehntausende von Joghurts?! Da es im ganzen Buch so zuzugehen scheint, klappe ich es mit einem Knall zu und verabschiede mich von dem jungen Kultautor Italiens, der seinen Roman in Bologna spielen lässt: „Schutzengel“ von Carlo Lucarelli, Verlag DuMont.
6. September 2008 um 11:57
gratulation! ich kenne so viele menschen, die sich bei jedem buch bis zum ende „durchquälen“, weil sie es nicht übers herz bringen, es einfach zuzuklappen. dabei ist das doch eine gute zeitersparnis und bringt zeit für das nächste buch, das es wirklich wert ist, bis zum letzten satz gelesen zu werden.
6. September 2008 um 12:04
Ich habe auch schon Bücher zu Ende gelesen, die ich nicht ganz so prickelnd fand, aber dieses hier erweckt nur Widerwillen in mir. Gut, dass ich noch so viele andere da liegen habe.
7. September 2008 um 15:19
Grausam…..
da bleibe ich doch lieber bei meinen historischen Halbwahrheiten ;)
7. September 2008 um 16:40
Es gibt aber auch sehr gute Krimis, Nicole. Gerade habe ich einen gelesen und konnte nicht mehr aufhören.