Wir gehen in die Bar

Sie hat mit der deutschen Bar überhaupt nichts zu tun und scheint eine wichtige Einrichtung des täglichen Lebens in Italien zu sein. Sie ist ein bisschen Café, ein bisschen Eckkneipe, ein bisschen Stammkneipe, ein bisschen Treffpunkt und noch viel mehr. Man findet sie überall, vorzugsweise an belebten Straßen. Überall, wo ein bisschen Platz ist, stehen ein paar Stühle und kleine Tischchen, denn das Leben in Italien findet so weit wie möglich draußen statt.

Wir hatten es schon in Verona kennengelernt: Man bestellt einen Aperitif – nach Art des Hauses oder Prosecco – und dann gibts dazu ‘Leckerchen’: Kleinigkeiten wie Bruschetta, Chips, Oliven oder was der findige Barbesitzer sich so einfallen lässt. Das ist im Preis mit drin. Manchmal gibt es auch ein kleines Buffet, an dem man sich selbst bedienen kann.

Das ist mal eine Einrichtung, die mir gefällt und die man importieren sollte ;-) Allerdings muss man fein aufpassen; die Preisunterschiede sind riesengroß.