Heidesand, so einfach, so lecker, blitzschnell gemacht. Am besten an einem Tag den Teig zubereiten, als Rolle im Kühlschrank aufgewahren und am nächsten Tag die eiskalte Rolle *taktaktak* in Scheiben schneiden, backen, in ein wenig Vanillezucker drücken. Voilà.
Mr. April sagt: die musst du verschließen oder verstecken. Da es noch keine Plätzchendosen mit Schloss gibt und ich außerdem finde, dass ich sie zum Essen gebacken habe, kommen sie in einer schönen Glasschale auf den Tisch, zusammen mit den ‘Breitmaulfladen’. Doch das ist eine andere Geschichte.
Da ich eine Mikrowelle und eine Küchenmaschine habe, setze ich sie auch ein. Das Rezept (auch wenn das wahrscheinlich jeder kennt):
250 g Butter (1 Paket) in der Mikrowelle weich machen, am besten gleich in der Rührschüssel der Küchenmaschine, mit 1 Prise Salz und 125 g Zucker von der Küchenmaschine schaumig rühren lassen, 125 g geriebene Mandeln nach und nach dazu, 375 g Mehl nach und nach dazu, zum Schluss alles auf die Arbeitsfläche kippen und mit der Hand durchkneten, Rollen formen, am besten richtig runde und nicht so ei-förmige wie meine, in Folie mindestens 1 Std. kühl stellen.
Nach einer Stunde oder am nächsten Tag in 1 cm dicke Scheiben schneiden, bei 150 Grad auf der mittleren Schiene 25 Minuten backen, auf einem Kuchenrost auskühlen lassen und – wenn man sie anfassen kann – mit der Oberseite in Vanillezucker drücken (oder normalen).

29. November 2008 um 13:32
Vielen Dank für das Rezept. Das klingt lecker und schön unkompliziert. Den Heidesand könnte ich bei meiner nächsten Adventsbacksession mal mit einbauen.
29. November 2008 um 13:53
OK, wann kann ich vorbeikommen?
:)
29. November 2008 um 13:55
Und P.S.: Ich kenne zwar die Plaetzchen, aber wie auch Iris werde ich das Rezept stibitzen :)
Freu mich schon auf das von den Breitmaulfladen ;)
Danke!
29. November 2008 um 18:33
@ Iris: Es ist auch unkompliziert und sie sind sehr, sehr lecker.
@ Nicole: Mach schnell, ich weiß nicht wie lange es noch welche gibt …
29. November 2008 um 21:28
Hallo April!
Ich glaube, das Rezept klau´ ich mir. Da ist kein Eigelb drinnen, „das“ kann ich essen, wunderbar. Da hätte ich für Weihnachten auch mal für mich ein paar Plätzchen.
Herzlichen Dank!
Liebe Grüße
Grey Owl
30. November 2008 um 00:03
Ich werde es einmal ausprobieren. Hoffentlich schmeckt es so wie ich Heidesand in Erinnerung habe. Habe vor einiger Zeit in einer hiesigen Bäckerei nach Jahrzehnten Heidesandplätzchen gesehen, gekauft und probiert. Doch wie war ich enttäuscht!!! Es zerbröselte auf der Zunge und schmeckte wirklich fast wie -Sand, nur süßer !Nee, nix für mich!!!