Val McDermid, Ein kalter Strom

Vorschusslorbeeren oder: ‘der Serienbonus’. Den hat sie zweifellos in diesem 3. Band der Carol Jordan/Tony Hill-Serie, denn vielleicht hätte ich ein Buch bei einem solch schleppenden Beginn wieder aus der Hand gelegt. Doch es hat sich gelohnt, weiterzulesen.

Erneut haben es der Profiler Tony Hill und die Polizistin Carol Jordan mit einem Serienmörder zu tun. Parallel dazu verläuft eine Undercover-Agententätigkeit von Jordan, durch die sie beide in Lebensgefahr geraten. Die vielen Handlungsfäden verknüpfen und verdichten sich immer mehr und die Spannung steigt ins fast Unerträgliche.

Deshalb sollte man den Roman nur beginnen, wenn man genug Zeit zum Lesen hat, am besten an einem verregneten Wochenende. Eine zweite Warnung muss ich auch für diesen Band aussprechen: Er ist nichts für Zartbesaitete: wegen der Schilderung der Morde, wegen der Gewalt, die den Hauptpersonen angetan wird und nicht zuletzt wegen des Hintergrundes, den medizinischen Versuchen der N.a. z. is an Kindern.

2 Antworten zu „Val McDermid, Ein kalter Strom“

  1. nicole sagt:

    Ich war nie ein grosser Fan von Krimis, aber ein paar habe ich zwischendurch gefunden, die ich tatsaechlich gelesen und fuer gut befunden habe.
    Das hier koennte einer davon werden.
    Muss ich im Hinterstuebchen behalten :)

  2. april sagt:

    Dann solltest du mit dem ersten Band der Reihe anfangen, denn die Geschichte zwischen Carol Jordan und Tony Hill entwickelt sich.

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