Lange Jahre habe ich einen netten, jungen, gut aussehenden Sekretär für meinen immer mehr zunehmenden Bürokram gesucht. Jetzt brauche ich keinen mehr, das bisschen schaffe ich gut alleine. Nun aber suche ich einen netten, jungen, gut aussehenden Geräte-Manager. Ich würde sogar Abstriche machen: er darf alt, klein, dick und hässlich sein, Hauptsache er nimmt mir diese Arbeit ab, die mich so nervös und ungeduldig macht.
Mr. April hat von solchen Sachen keine Ahnung, die Söhne kann ich vor den Examina nicht allzu lange behelligen, also muss ich mich selbst um den Photoframe kümmern, die blöde T-Net-Box, eine eventuell schnellere Internetverbindung, die Unwucht in der Waschmaschine, usw.
29. Januar 2009 um 15:46
wir suchen selber eine solche person, sie könnte in unserem fall sogar weiblich sein, desshalb dürfen sie nicht, mit einer bewerbungs von uns rechnen.
29. Januar 2009 um 19:51
Bin ich froh, dass ich so einen Manager zuhause habe ;-)
30. Januar 2009 um 08:08
Ich hab sowas geheiratet…. ausgesprochen praktisch und relativ preisgünstig :-)
30. Januar 2009 um 09:46
In manchen Dingen bin ich selber mein Manager, aber manchmal da schreie ich einfach nach MamS und schon steht einer, noch dazu ein liebenswürdigerer, als ich es bin, vor mir. ;)
30. Januar 2009 um 11:36
Ja, so was waer nicht schlecht.
:)
30. Januar 2009 um 13:57
@ rittiner & gomez: sie auch nicht mit meiner ;-))
@ landgeflüster und Frau Momo: Aber ‘er’ wird ja nicht alles machen. Bei uns macht er das Handwerkliche und ich das Elektronische.
@ Petra: Es ist schon gut, wenn man manches selber macht und sich nicht alles machen lässt …
@ Nicole: Es wird einfach immer mehr; die Geräte werden immer komplizierter. Und ich hasse Gebrauchsanleitungen.
30. Januar 2009 um 19:08
Nach meiner Scheidung musste ich mich auch gewaltig umstellen, plötzlich war ich allein Managerin für alles. Da zeigt sich dann, über welche Talente man verfügt! ;-)
Für die Geräte habe ich im Notfall ein Faktotum, einen lieben älteren Herrn, der immer kommt und mir die für mich unlösbaren Fälle abnimmt. Das ist ein riesiges Glück.
Ich wünsch dir viel Erfolg bei deiner Suche! :-)
LG
Ulileo
30. Januar 2009 um 19:10
PS.
Stimmt, es wird immer alles komplizierter, nichts klappt auf Anhieb und ich stelle fest, dass ich in Wirklichkeit mit recht wenig auskomme. Auch eine interessante Erfahrung!
30. Januar 2009 um 19:30
@ Ulileo: Ja, es ist gut, wenn man nicht alles abgibt und unselbständig wird. Ich kann das alles selbst regeln, aber es ist eine Frage der Geduld. Da hapert es leider ein bisschen bei mir ;-) Die habe ich wahrscheinlich beruflich total verbraucht ;-)
Gut finde ich deinen Gedanken, dass man mit recht wenig auskommt. Ich glaube, man kann das Leben besser genießen, wenn man sich nicht mit zuviel „Zeugs“ belastet.
30. Januar 2009 um 19:38
Ich musste das alles erstmal lernen. Von daher habe ich durch meine Scheidung schon viel erfahren. Bemerkt, dass „viel zu haben“ auch eine Last sein kann in gewisser Weise, habe ich allerdings schon in meiner Ehe. Alles was angeschafft wurde, musste immer auch gepflegt und gehändelt werden. So wurde der Apparat Haushalt ein immer größerer, schwererer Koloss!
Bei mir ists weniger die Geduld, eher die mangelnde Zeit und oft auch wirklich das fehlende Wissen! So hat eben jeder seine Schwachpunkte! ;-)
30. Januar 2009 um 20:55
GENAU SO GEHT ES MIR AUCH AUS GENAU DEN GLEICHEN GRÜNDEN!!!
30. Januar 2009 um 21:03
Oh – das freut mich jetzt aber, dass jemand dem Horten von Besitz auch kritisch gegenübersteht! :-)
Übrigens:
Wow! Was für tolle Sitzmöbel! Ungewöhnlich, kreativ und kunstvoll! Einfach große Klasse!
LG Ulileo
30. Januar 2009 um 21:46
@ Ulileo: Ich bin schon seit Jahren auf dem Vereinfachungstripp. Aber das geht nicht von heute auf morgen, sich von Sachen zu trennen, die man behalten zu müssen glaubt.
Deine zweite Bemerkung bezieht sich also auf Polyesther, die diese genialen Stühle macht. Sie ist eine Kollegin, Ulileo. Ich hoffe, ich darf das schreiben, Ester?!
30. Januar 2009 um 22:22
Da hast du vollkommen Recht – es ist wirklich nicht einfach loszulassen. Und ausgerechnet das, was man endlich losgelassen und entsorgt hat, braucht man dann ein paar Tage später.*grins
Außerdem kommt es wohl auch noch ein bisschen darauf an, ob man zu den Jägern oder zu den Sammlern gehört. Ich gehöre der letzten Kategirie an. *seufz
Stimmt, die zweite Bemerkung galt Polyesthers Werken, in deren Blog ich einen kurzen Blick geworfen habe! :-)
30. Januar 2009 um 23:29
Ja du darfst liebe april, und vielen dank für das lob ulileo :O)
1. Februar 2009 um 12:18
doch April, bei uns macht mein Mann alles. Elektro hat er sogar mal gelernt, bevor er zu seiner Berufung gefunden hat und wenn ich einen Schraubenzieher in die Hand nehme, geht das eh schief. Ich hab anerkanntermaßen zwei linke Hände. Dafür manage ich andere Sachen, wir ergänzen uns da ganz gut, aber für alles technische und handwerkliche ist ganz klar mein GöGa zuständig :-)
1. Februar 2009 um 13:00
@ Frau Momo: Es ist gut, wenn man sich auch in der Hinsicht ergänzt.
1. Februar 2009 um 14:52
früher gab es Störschneiderinnen, Störplätterinnen. Warum nicht Störgerätemanager ?