24. Januar 2009
Viele stellen sich vor, sich mal in einem Kaufhaus einschließen zu lassen und dort alleine herumzuspazieren, die Betten auszuprobieren, sich mit Kleidung und Schmuck zu behängen und vieles mehr. (Ihr auch – und was würdet ihr da so machen?). Aber das ist natürlich streng verboten, es ist Hausfriedensbruch und würde große Unannehmlichkeiten nach sich ziehen.
Ich durfte das als Kind mal legal, allerdings nichts nachts, sondern tagsüber. Die Eltern feierten Karneval im ‘Kasino’ des kleinen Kaufhauses, in dem mein Vater arbeitete und das an diesem ‘Veilchendienstag’ geschlossen war. Wir Kinder – eine ganze Horde – durften uns überall frei bewegen und durch alle Stockwerke laufen. Ich kann mich noch erinnern, dass wir kein Interesse an den Sachen dort hatten, sondern dass es uns um die überaus geniale Möglichkeit ging, hier Verstecken und Nachlaufen zu spielen. Ein bisschen unheimlich fanden wir es auch, denn es war überall halbdunkel. Meine Mutter weiß noch, dass nichts kaputt gemacht oder sonstwie beschädigt worden ist.
Am faszinierendsten finde ich an der ganzen Sache, welches Licht das auf die damalige Arbeitswelt wirft. Heutzutage ist das undenkbar. So familiär und vertrauensvoll geht es in den meisten Firmen nicht mehr zu. Die Arbeitwelt hat sich sehr verändert und nicht zu ihrem Besten.
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Familienchronik |
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Verfasst von april
23. Januar 2009
Heute Morgen Chauffeur für die alte Mutter, Wochenend-Einkäuferin für die Familie, gleich Professorin, die eine wichtige Prüfung abnimmt. Ich bin natürlich nur eine Art Statistin, ein dummer Dummy. Ich hör nur zu und mache ein wohlwollendes oder böses Gesicht, ganz nach Wunsch …
Außerdem wünsche ich mir dringend die Erfindung eines Nachrichtenfilters fürs Fernsehen, vielleicht eine Art Brille, die man aufsetzt. Ich wollte nur mal eben eine Tasse Cappuccino in der Küche machen, komme untwerwegs an einem laufenden Fernseher vorbei, bleibe entsetzt stehen bei einer grässlichen Horrornachricht (an der man aber heute wohl nicht mehr vorbeikommt) – und dann noch der Sturz des Skispringers. Leider hab ichs gesehen. Danach mochte ich keinen Cappuccino mehr. Fenchel-Anis-Tee war besser. Ich verlinke nichts davon. Das sollte man nicht öffentlich zeigen dürfen.
Diesen Horrornachrichten-Vermeidungsfilter könnte man auch so einstellen, dass man sich keine verlogenen rechtsverdreherischen juristischen Spitzfindigkeiten über Absprachen und wie man sie definiert anhören muss. Auf die Million! Prost! Zum Wohlewinkel!
P.S. Frau Landgeflüster hat dem Ganzen noch ein Quäntchen Humor abgewinnen können.
P.P.S. Ich würde gerne eine Million Steuern bezahlen …
P.P.S. Sollen wir jetzt außer dem Glauben an die Politik auch noch den an die Justiz verlieren?
Ah, der Prüfling ruft, ich muss weg …
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Das Leben |
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Verfasst von april
22. Januar 2009
Man soll sich nicht selbst beschimpfen, aber so ein bisschen kopfschüttelnd schmunzeln muss sein.
Gute Vorsätze habe ich immer (nicht explizit zu Silvester oder Neujahr). Schließlich will man sich ja verbessern, auf allen Ebenen. Also: endlich mal Datensicherung. Er brennt und brennt und brennt … Inzwischen sind es aber zu viele Fotos, um sie auf CDs zu brennen; ich müsste DVDs nehmen. Aber nein, eine externe Festplatte ist doch viel umweltfreundlicher. Ich breche die Datensicherung ab, verschiebe sie ein wenig (möglicherweise bis zum St. Nimmerleinstag) und nehme mir vor, mir eine solche Festplatte zuzulegen. (Jetzt nicht auslachen, D., falls du hier liest.)
Denn: ich habe eine; sie liegt seit Jahren in der Schublade. Ich hatte sie schon zum Verkauf angeboten, aber keiner wollte sie. Jetzt weiß ich warum. Sie wollte bei mir bleiben ;-), vielmehr ‘er’, der Vosonic X-Drive, damals nur für den Urlaub gekauft, um die vollen Speicherkarten zu entladen. Und jetzt habe ich wieder einen neuen Vorsatz, fest im Kalender verankert: einmal im Monat Datensicherung.
P.S. Wie macht ihr das? USB-Stick? Speicherkarte?
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Computer | Mit Tag(s) versehen: Datensicherung, externe Festplatte, Festplatte |
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Verfasst von april