Frau Merkel und die Banken

Gestern im Vorbeigehen die Bundeskanzlerin im Radio gehört, nur einen Satzfetzen: „… damit die Banken schon bald wieder so arbeiten können wie vorher …“ NEIIIIIIN. Bloß nicht.

13 Antworten zu „Frau Merkel und die Banken“

  1. andrea2007 sagt:

    wenn „man“ sich manchmal einfach selber zuhören würde…;-)

  2. Liisa sagt:

    ;o)))

  3. april sagt:

    @ Andrea: Ich glaube, das würde nichts nützen. Das Volk soll belogen werden.

    @ Liisa: Tja, wenn es nicht so ernst wäre, müsste man lachen.

  4. Liisa sagt:

    Es ist im Grunde ein sehr „entlarvender“ Satz. Unsere ganze westliche Gesellschaft und Wirtschaft basiert und hängt ab vom Konsum. Bricht der Konsum weg, bricht die Wirtschaft zusammen und die Gesellschaft bröckelt ebenfalls auseinander. Verdienen tun nur einige wenige wirklich daran. Das Wichtigste ist also, dass die Bürger konsumieren (und sich dafür eben notfalls auch über die Ohren verschulden oder auf Finanzgeschäfte einlassen, die ihnen evt. später um die Ohren fliegen). Solange nicht grundsätzlich etwas daran geändert wird, werden wir glaube ich aus der Krise nicht wirklich herauskommen, bzw. sind die Grundlagen für Folgekrisen schon wieder gelegt. Ich fürchte, früher oder später wird sich das System selbst gegen die Wand fahren und davor graut vermutlich den Politikern am meisten, weil sie ganz genau wissen, dass das irgendwann auf uns zukommt und die Folgen erstmal verheerend sein werden. Leider gibt es aber eben auch kaum jemanden, der theoretische und praktische echte Alternativen entwickelt und die wenigen, die es tun werden heute noch verlacht oder ins Abseits gestellt. Manchmal denke ich, ich bin gespannt, wie das alles weitergeht und dann wieder möchte ich das vielleicht gar nicht wirklich selber miterleben. Aber wie der Kölner so schön sagt: Was kütt, dat kütt!

  5. april sagt:

    Ich sehe schon, Liisa, du brauchst das Buch ‘eigentlich’ nicht zu lesen ;-) Dass alles nur auf Konsum und Krediten (=Schulden) aufgebaut ist, wird höchstwahrscheinlich ein sehr böses Ende nehmen.

    Übrigens scheint es so, dass die paar Wenigen das Sagen haben …

  6. rittiner & gomez sagt:

    unbelehrbar und beratungsresistend…

  7. Nicole sagt:

    Dummheit kennt halt wirklich keine Grenzen, seufz.
    Und bald will auch sie bestimmt nochmal Geld in die Banken spritzen.
    Genau wie Mr. Obama…..Kopfschuettel….

  8. april sagt:

    @ rittiner und Nicole: Ich glaube nicht, dass es das ist, sondern sie macht das bewusst. Der Bürger soll das Vertrauen in die Banken nicht verlieren (bzw. wiedergewinnen). Stellt auch vor, alle wollen gleichzeitig ihr Geld zurück, weil sie nicht mehr an die Banken glauben?

  9. wildgans sagt:

    der herr brüderle meinte letzthin in MZ, da ja die frau m. aus dem osten komme, habe sie es ja mit VEB u.ä. und sie würde bestimmt demnächst nach fidel castro u. seinem bruder rufen…

  10. Frau Momo sagt:

    Und wenn erstmal Herr Westerwelle mitmischen darf, dann lebe die freie (un-)soziale Marktwirtschaft, die uns gerade diese Krise beschert. Ich denke, da kommt noch mehr hinterher, als wir uns im Moment vorstellen können und leider wird die Krise nicht als das genutzt, was sie auch sein könnte… eine Chance zur Wende.
    Wie sagte Herr Priol gestern abend so schön: Jetzt gehen die Bankenmanager zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und klagen ihre Boni ein :-)

  11. april sagt:

    @ wildgans: manche reden doch einen ziemlichen quatsch ;-)

    @ Frau Momo: Ich befürchte das auch. Jeden Tag kommt eine neue Hiobsbotschaft und wir wissen noch gar nicht alles, was so läuft. Die lassen das alles nur in kleinen Dosen raus, immer nur das, was nicht mehr zu verschleiern ist.

  12. Kvelli sagt:

    Da kannste ja noch froh sein, dass Du nur ein paar Fetzen mitbekommen hast…
    Sei lieb gegrüßt und Jouir la vie
    Kvelli

  13. april sagt:

    Wie wahr, Kvelli ;-) Wer weiß, was sie sonst noch zur Beruhigung der Bevölkerung gesagt hat. Manches will man einfach nicht mehr hören.

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