Auch wenn man im Ruhestand ist, kann man nicht jeden Tag machen, was man will. Es gibt weiterhin ‘zu tun’, es gibt unaufschiebbare Termine. Morgen ist so einer, Frisör und Routine-Arzttermin, das muss sein. Schön, dass ich beide hintereinander legen konnte.
Und heute ist ‘Arbeitstag’; die Liste ist lang und wenn der Kaffee getrunken ist, geht es los. Als erstes bringen wir Aussortiertes zur „H. Selbsthilfe“. Die haben bald wieder einen Flohmarkt und sind sowieso dankbar für alles. Ich schreibe zwar nicht andauernd darüber, aber ich bin immer noch auf dem ‘Vereinfachungstripp’. Ballast abwerfen, ’simplify your life’, das wird immer leichter, je weiter man macht. Ich bin noch lange nicht fertig damit. Heute verlässt u.a. das Fondue-Rechaud unser Haus und die Käsefonduekachel, die wir mal zur Hochzeit bekommen haben und die beide zusammen noch nicht zehnmal benutzt wurden. Man spürt förmlich die Erleichterung, wenn man Sachen weggibt.
To be retired, that doesn’t mean: nothing to do. But we try to finish as much on one or two days as possible so that the other days are free, free for spontaneous activities. So there will be two dates tomorrow and a lot of work today. I’ll start as soon as my coffee mug is empty. And as I’m still trying to simplify my life the first thing to do is: take things I don’t need any more to some charity organisation.
29. Juni 2009 um 09:19
das mache ich auch so. alle halbe jahr wird konsequent das entsorgt, was vom letzten ausmisten nicht mehr angefasst wurde. was man ein halbes jahr lang nicht braucht, braucht man später auch nicht mehr.
bei uns gibts die awo, da landet unser überflüssiges.
29. Juni 2009 um 09:22
Oh, ne, so konsequent mach’ ich das nicht. Sollte man aber. Und jetzt geht’s los.
29. Juni 2009 um 13:30
In solchen Fällen gilt eben auch: Weniger ist soooooviel mehr!!!
Weiter so!
LG bigi
29. Juni 2009 um 14:09
Ich muss auch immer zu Sachen weggeben, verschenken, wegwerfen – der Ballast droht mich förmlich zu ersticken und ich würde noch mehr weggeben, wenn ich nicht das untrügliche Gefühl hätte, dass ich es wirklich noch brauche…
29. Juni 2009 um 19:26
Ich finde es sehr lobenswert, dass du Ballast abwirfst. Ich konnte in den letzten Jahren immer wieder durch Umzüge den Plunder dezimieren, aber er wächst ja doch immer weiter, wenn man ihm nicht Einhalt gebietet.
29. Juni 2009 um 20:04
@ bigi: Das stimmt wohl!
@ Jana: Und genau DAS Argument hält einen vom Wegwerfen ab. Mich jetzt allerdings nicht mehr.
@ The Exit: Umzüge sind in der Tat das beste Mittel, um Ballast abzuwerfen. Wenn man nur danach nicht zu viel Neues kauft. Aber das wird mir nicht mehr passieren. Ich achte ganz genau darauf, mir nichts Unnützes mehr zu kaufen.
29. Juni 2009 um 23:00
Ich habe vor meinem Unzug nach Bad Sobernheim massenhaft Ballast abgeworfen und mich richtig erleichtert gefühlt. :-)
Lieben Gruß!
Elke
30. Juni 2009 um 06:24
Ich habe mich ja schon bei den Gedanken ertappt (weil ich in den letzten Jahren so oft umgezogen bin): entweder du mistest jetzt aus und putzt gründlich, oder du ziehst um.
30. Juni 2009 um 08:06
@ Elke: Das hört und liest und erfährt man selbst immer wieder: erleichtert sein.
@ The Exit: Oh nein, umziehen möchte ich nach Möglichkeit nicht. Dann mach ich das Aufräumen und Ausmisten lieber hier freiwillig.
30. Juni 2009 um 09:21
WOW, auch nicht schlecht, ich find’s toll, wenn man sich trennen kann und es dann auch noch zu einem guten Zweck tut :)
Ja, manchmal muss das sein, denke ich.
Bei mir ist eh nicht viel da.
Und in unsrem kleinen Hexenhaus eh nicht.
Klamotten habe ich jetzt mal angefangen. Buecher kann ich nicht, da eingelagert. Aber da hab ich auch vor dem letzten Mal einlagern in D-Land viel Muell aussortiert.
Ich denke, bei mir steht mal eine Grundreinigung an, dann fliegt bestimmt auch einiges raus ;)
(Und ich weiss danach wieder nicht mehr wo mein Zeugs ist :P )
30. Juni 2009 um 09:36
Bei mir sind als nächstes die Gläser dran …
30. Juni 2009 um 09:36
Ach, das wäre ja auch wieder ein „G“.