Heute fleißig, morgen faul

Als ich noch arbeitete, war jeder Tag anders; da war kein Rhythmus drin. Und oft saß ich am Wochenende bei schönstem Wetter und musste korrigieren. Jetzt bin ich frei, bis auf heute. Aber lieber Termine geballt als jeden Tag einer. Unternehmen würden wir sowieso nichts; es ist zu schwül und die Gewitterneigung ist hoch. Gerade das richtige Wetter, um Frisör und Mammografie zu erledigen (obwohl ich die Termine ja schon vorher gemacht hatte). Dazwischen passt noch: Betten abziehen, eine kleine Blogrunde drehen und den Text für die Familienchronik (Teil „Ahnen“) fertig machen und ausdrucken. Und danach gibt es keine Ausrede mehr: ich werde das Fotobuch Korrektur lesen, eventuell Ergänzungen vornehmen und dann abschicken und voller Bangen warten, wie es werden wird.

Eines habe ich noch nicht gelernt: einfach mal so ‘nach Köln’ zu fahren, planlos herumzubummeln, mich ins Café zu setzen, vielleicht schreiben? Eis essen oder Cappuccino trinken? Das muss ich mal üben.

6 Antworten zu „Heute fleißig, morgen faul“

  1. mona lisa sagt:

    Vielleicht klappt’s zunächst mit einer netten Person an deiner Seite besser, einfacher.

  2. april sagt:

    @ Mona Lisa: Aber die müsste genau die gleichen Interessen haben, also entweder schreiben oder fotografieren (oder vielleicht einfahc nur quatschen – das geht vielleicht auch).

  3. Grey Owl Calluna sagt:

    Liebe April!
    Es ist kaum zu glauben, aber früher, zu DDR-Zeiten, habe ich das öfter getan,…..bin einfach mit dem Bus nach Saalfeld gefahren, war in ein paar Geschäften (es gab ja eh nicht viel), und ging dann noch in eine Gaststätte essen (auch, wenn ich auf den Platz eine halbe Stunde warten mußte), und fuhr dann wieder nach Hause,….und Das, ganz alleine.
    Heute,….undenkbar.
    Liebe Grüße
    Grey Owl

  4. april sagt:

    @ Grey Owl: Das hat aber sicher nichts mit DDR/Westen zu tun, sondern mit deinen Lebens- und Familienumständen. Ich wünsch dir, dass es vielleicht doch mal wieder geht.

  5. Ruthie sagt:

    Ich hab mir gestern Abend den Grill angemacht; bis der soweit war, Blümchen gepflegt, mir ein Stück Fleisch gegrillt, Bagel und Tomatensalat dazu und ein Glas Rotwein. Kind wollte nix. Hab ich eben alleine genossen. Das geht.

  6. april sagt:

    @ Ruthie: Das hört sich gut an, nach Lebenskunst.

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