Die Reise nach Lüneburg – Travelling to L.

28. Juni 2009

Gasse in Lüneburg

Ich war schon zweimal in Lüneburg und fand das Städtchen zauberhaft. Damals hatte ich eine ganz kleine Ixus, meine erste Digitale, jetzt mit Canon S3IS und in Begleitung von Mr. April. Das macht das Fotografieren immer schwierig ;-) denn ich will seine Geduld nicht übermäßig strapazieren.

Aber erst mal die Fahrt … obwohl die Autobahn fast durchgehend dreispurig ist und wir uns stündlich abwechseln, war es ziemlich nervig, ständig hin- und herzupendeln. Die mittlere Spur war abwechselnd durch plötzlich zum Elefantenrennen ausscherende LKW blockiert oder durch notorische Kriecher, die grundsätzlich Mitte fahren, auch wenn sie vor lauter Langsamkeit an keinem LKW vorbei kommen.

Endlich konnten wir runter. Die Fahrt über Bundes-, Land- und Kreisstraßen ist viel interessanter, vorbei an Wohnmobilen mit roten Herzchen („Sexy Girls“), an roten Backsteingehöften, Windrädern und durch die Wald- und Heidelandschaft. Ankommen, auspacken, frisch machen und auf nach Lüneburg.

Fenster in Lüneburg

Diese alte Salzstadt ist im Kriege nicht zerstört worden und zeigt ihren ehemaligen Reichtum an den prachtvollen Häusern „Am Sande“ (H., ist das richtig?). Es könnte ein Platz mit besonderen Flair sein, aber leider ist dort anscheinend die Haupt-Bushaltestelle. Da hätte es bestimmt eine andere Lösung gegeben, um das mittelalterliche Stadtbild nicht zu zerstören.

This is little town of Lüneburg that was very rich in the Middle Ages because of salt. You can still see that in the big representative houses built in red brick.


Spiegelungen – Reflections

28. Juni 2009

Schaufenster

Zum Beweis, dass es mich doch gibt (chinomso), hier gleich eine Doppelspiegelung. – A double reflection in a shop window in Lüneburg, Northern Germany.


Fenster in Lüneburg

27. Juni 2009

Fenster in Lüneburg

Gleich zwei F-liegen mit einer Klappe: ein F wie F-enster in Lüneburg und F wie stark f-arbig. Wer ein F-enster-F-reak ist, kommt dort voll auf seine/ihre Kosten: F-enster mit Rosen und Stockrosen, F-enster mit Spiegelungen, Doppelfenster, Fenster mit Einblicken, Fenster in starken Farben.

We visited Lüneburg in Northern Germany, idyllic little town with many buildings in brick gothic, flowers everywhere and reflections.


Das ‘3-Fragen-Stöckchen’

27. Juni 2009

JED hat mir das 3-Fragen-Stöckchen zugeworfen, aber ich kann es nur in abgewandelter Form beantworten (besser als gar nichts, oder?)

1. Was hat dich einmal am meisten bei einem Menschen überrascht (egal ob positiv oder negativ)?
Negativ: Das kann ich leider nicht beantworten, weil ich nicht Öl ins Feuer gießen und niemanden kränken möchte.
Positiv: Als ich mich voriges Jahr für immer aus dem Beruf verabschiedete, kam mir soviel Sympathie entgegen, dass ich nicht nur Krokodilstränen geweint, sondern gedacht habe: Warum habt ihr das nicht vorher durchblicken lassen?

2. Was war für dich das Peinlichste in deinem Leben (so sehr, dass du heute noch rot wirst, wenn du daran denkst :0))
Es gibt Peinlichkeiten, die man lieber in den Tiefen des Bewusstseins vergräbt und man sollte sie auch nicht mehr hervorholen. RIP (Rest In Peace). Ich erinnere mich allerdings an etwas, was damals eine Katastrophe war und wo ich heute nur drüber schmunzeln kann: Meine Eltern hatten Besuch, ich war 5 oder 6 Jahre alt und da entfleuchte mir in Gegenwart der Gäste ein … Pups. Die Erwachsenen lachten, aber ich habe mich unter dem Tisch verkrochen und war nicht zu bewegen, wieder hervorzukommen. So sehr habe ich mich damals geschämt.

3. Nenne 3 Dinge, die Du nie in deinem Leben tun würdest (außer Verbrechen, also Mord oder so) und begründe warum.
Ich würde niemals im Stich lassen: 1. meinen Mann, 2. meine Kinder, 3. meine Mutter (auch wenn einige mich manchmal ganz gehörig nerven ;-) )

Und jetzt kommt der schwierigste Teil … ich soll mir selber drei Fragen ausdenken und sie drei Bloggern stellen. Also dann: chinomso, bigi vom SynchronUniversum und Nicole aus Ungarn. Wenn ich jemanden nicht genannt habe, der diese Fragen gerne beantworten würde … bitte schön, gerne (dann bitte hierher verlinken, damit ich das erfahre). Ich bin gespannt auf eure Antworten und ich wünschte, es würden noch mehr diese Fragen beatnworten.

1. Womit kannst du dir etwas Gutes tun? Was hilft dir, Abstand vom Alltag zu gewinnen?

2. Wenn du Königin von Deutschland wärst, was würdest du ändern, verbessern? Nenne einfach mal eine Sache, gerne mehr.

3. Gibt es irgendeinen Geruch oder ein Geräusch, der/das in dir angenehme Gefühle erweckt?


Kontraste

26. Juni 2009

Kontraste gibt es überall. Jetzt meine ich den zwischen dort und hier. Heute Morgen 16 Grad und große Feuchtigkeit in der Lüneburger Heide, hin und wieder ein kleiner Nieselregen, jetzt hier in der Kölner Bucht schwüle 27 Grad. Schön, wieder zu Hause zu sein, aber auch anhaltende Begeisterung über die große Stadt, die sich endlich mal sonnig und von ihrer schönsten Seite präsentierte. Ich habe viele Fotos mitgebracht (die ich selber noch nicht gesehen habe) und einige Tipps weiterzugeben. Ich hoffe, dass alle die, die in der Region Hamburg/Lüneburg wohnen, es mir verzeihen, dass ich nicht nach einem Treffen gefragt habe. Aber es waren nur zweieinhalb Tage und da waren schon zwei Begegnungen dabei (mein kleiner Bruder und eine Webfreundin). Und selbst das war schon reichlich kurz, weil unsere kleine Reise ziemlich spontan erfolgte und für alle eine Überraschung war.

Great contrasts. This morning in ‘Lüneburger Heide’ south of Hamburg: rainy, 16 Celsius – now back in Cologne, 27 Celsius. It’s nice to be home again but I’m still enthousiastic about that wonderful big city of Hamburg and its surroundings. Of course there will be some photos, later (I haven’t seen them myself yet).