Morgen
30. Juli 2009Fluchtvorbereitungen. Zuerst Tochterpflichten erfüllen, dann Elternpflichten: Kühlschrank füllen, Abendessen mit Sohnes Gast, Anweisungen betreffs Garten und Haus geben, Köfferchen packen, sich zwischendurch immer mal wieder freuen auf die absolute ‘Pflichtlosigkeit’ (gibt’s das Wort?) und die Zweisamkeit mit dem Liebsten.
Nach vielen Tagen intensiver Arbeit, vor allem im Garten, brauchen Mr. April und ich eine Auszeit, körperlich und auch sonst. Das Haus wird zu klein mit Besuch, die Gartenarbeit zu viel, die Lust, jeden Abend frisch zu kochen, hat sich verflüchtigt. Ein Mini-Urlaub ist angesagt, nicht weit entfernt, nicht lang, nur Natur und Entspannung und sich verwöhnen lassen. Ich freu’ mich …
Morgen bin ich noch da …
Das Krokodil – little ferry
30. Juli 2009Ich liebe Fähren, ich liebe den Rhein. Was liegt da näher als mit der kleinen Personenfähre „Krokodil“ von Zündorf nach Rodenkirchen (Weißer Rheinbogen) überzusetzen. Die Krokodil ist ein Original unter den Fähren, selbst gebaut vom Skipper (natürlich TÜV-geprüft) und ein Geheimtipp für einen netten kleinen Ausflug am Rande von Köln.
I love ferries, I love the Rhine. So it’s a nice thing to take the ferry „Krokodil“ from one side to the other.
Monica Ali: Brick Lane
30. Juli 2009Darf’s ein bisschen mehr sein? Nein, bloß nicht, es war so schon zu viel. Nach etwas über der Hälfte habe ich aufgegeben, das Buch zugeklappt und es seufzend beiseite gelegt. Sooo langweilig, obwohl sprachlich phantasievoll geschrieben. Das Thema ist auch nicht uninteressant, zu verfolgen, wie ein zwangsverheiratetes Mädchen aus Bangladesh als Ehefrau eines älteren Landsmannes in der fremden Stadt London zurecht kommt.
Aber wenn ich zum wiederholten Male lese, wie sie ihm die Hühneraugen schneidet und welche „Vorträge“ er ihr hält, wenn ich mich ärgern muss, dass er sie nicht wirklich wahrnimmt, nein, das muss ich nicht haben lesen. Aber ihre Affäre mit einem jüngeren Bangladeshi ist merkwürdig distanziert, unterkühlt und wie nebenbei beschrieben.
Fazit: Schuster April, bleib bei deinen Leisten Krimis. Ich lese gerade „Sommermörder“ von Nicci French, ein gut geschriebener, sehr spannender Thriller, und „Endlich über vierzig“, was einem auch mit fast über 60 noch wertvolle Erkenntnisse beschert, obwohl es eigentlich zu spät kommt. Aber ‘es ist nie zu spät’ für nichts, das versucht auch die Autorin S. Kubelka klar zu machen. Vielleicht schreibe ich über beide Bücher noch mal, wenn ich sie aus habe.
Tribut an den Sommer
29. Juli 2009So lässt es sich leben, die Nächte leicht kühl, tagsüber warm bis heiß, einfach wunderbar. Komischerweise habe ich dennoch hohe Besucherzahlen und es finden wunderbare Blogaktionen statt (Donnas Schreiben, Kinderfoto zeigen und diverse Stöckchen, die mir gefallen). Doch leider kann ich mich daran (wahrscheinlich) nicht beteiligen, weil es jetzt schon wieder ganz schrecklich kribbelt und mich nach draußen zieht, nicht nur, weil es so schön ist, sondern: jetzt oder nie. Was wir all’ die Jahre aus beruflichen Gründen versäumt haben, muss jetzt in Haus und Garten nachgeholt werden. So langsam kristallisiert sich bei mir ein Plan heraus (aber noch nichts Gestalterisches). Am liebsten würde ich sogar ein Gartenblog aufmachen.
Auch abends ist kaum Zeit fürs Internet; gestern haben wir bis zum Dunkelwerden draußen gesessen. Ich wünsche euch einen wunderschönen Sommertag und dass ihr dem Arbeitstag etwas Positives abknapsen könnt, ansonsten einen milden Sommerabend. Wir lesen uns :-)
Verfasst von april
Verfasst von april 

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