31. August 2009

So, da sind sie, die Statuen, zu denen die gewissen Körperteile gehören. Ich muss mich leider wegen G.o… so geschraubt ausdrücken.
Eine der berühmtesten Statuen der Welt ist der „David“ von Michelangelo. Florenz gab dem damals 26-jährigen Bildhauer den Auftrag, diese Figur für den Dom zu gestalten. Er bekam einen Marmorblock, der zwar 4 Meter hoch war, aber nur eine geringe Tiefe hatte. Außerdem war das Material schon von einem anderen Steinmetz ‘verhauen’ worden. Angesichts dieser Tatsache ist es natürlich ein Meisterstück, daraus eine Statue von solcher Schönheit zu schaffen. Immerhin hat Michelangelo von 1501 – 1504 daran gearbeitet.
In der Zwischenzeit hatten sich die politischen Verhältnisse geändert und der Kampf des kleinen Stadtstaates gegen den übermächtigen König Karl VIII. schien dem zwischen dem Hirtenjungen David gegen den Riesen Goliath zu ähneln. Also platzierte man den überlebensgroßen David am Eingang zum Palazzo Vecchio, wo er bis 1887 stand, heute nur noch in Kopie. Das Original befindet sich in der Accademia und eine weitere Replik in Bronze steht auf der Piazzale Michelangelo. – Von dort hat man übrigens einen Wahnsinnsblick über die Stadt. (Alles andere muss man ignorieren).
Ein ehrliches Wort: Was ist das für ein Hype um diesen ‘David’? Ich war bitterlich enttäuscht und mir drängte sich die Frage auf: Großmutter, David, warum hast du so große Hände? Bin ich vielleicht ein Kunstbanause? Kann ich mal wieder nicht großzügig darüber hinwegsehen? Nein, ich will es nicht. Für mich ist diese wunderschöne Jünglingsstatue durch die übergroße hässliche Hand verdorben.
P.S. Die rechte Statue ist natürlich wesentlich einfacher ausgeführt, wenn man genauer hinschaut ;-) Vielleicht fehlt ihr auch die Seele. Was ist da schon eine große Hand? ;-) Sie ist Teil der Begräbnisstätte eines Direktors der Bayer-Werke und steht im gleichnamigen Carl-Duisberg-Park in Leverkusen.
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So this is Michelangelo’s David to whom the private parts belong. Maybe he’s a masterpiece but I was very astonished about his big hands ;-(
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Italien | Mit Tag(s) versehen: David, Florenz, Michelangelo |
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Verfasst von april
31. August 2009

Die Idylle trügt. Ab und zu erhebt sich Vater Rhein aus seinem Bett und geht auf Besuch. Was haben die Menschen aus meinem Altarm gemacht? Sie schließen zwar das große Tor zu, aber das hilft nicht immer.

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Köln / Cologne | Mit Tag(s) versehen: Hochwasserschutz, Köln-Langel |
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Verfasst von april
31. August 2009

Da ich nun auf mehrfachen Wunsch doch mit dem ABC weitermache – man verzeihe mir meine Inkonsequenz – setze ich mich möglicherweise erneut ‘in die Nesseln’. Ich weiß nicht, ob ich jemanden damit verärgere oder ob ich euch erfreue ;-)
P ist nicht gleich P. Man sieht einen deutlichen Unterschied in der künstlerischen Ausführung. Einer gehört einer Statue, an der täglich nicht viele vorbei gehen, der andere ist einer der berühmtesten ‘P’ der Welt ;-) Heute Abend oder morgen zeige ich die dazugehörigen Herren.
P.S. Das P-Wort habe ich wegen Google vermieden.
One is one of the most famous in the world, the other not known and not very well sculptered. Later I will show the two statues.
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ABC-Projekt | Mit Tag(s) versehen: ABC-Projekt |
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Verfasst von april
29. August 2009


Polderland … Assoziationen zu Norddeutschland, aber auch hier bei uns ist eingedeicht, ragen die Kirchtürme aus dem Gras hervor ;-) und das südlich von Köln. Wir sind eben schon am Niederrhein, nur kurz unterbrochen durch die Großstadt. – Wir wandern gleichzeitig vom Rhein weg und zu ihm hin, denn wir befinden uns in einer seiner Schleifen. Da ist bäuerliches Land mit petrochemischer Kulisse im Hintergrund (auf der anderen Rheinseite, aber immer präsent), ein Kontrast von eigenartigem Reiz. Außerdem wandern wir von Lülsdorf weg und hin nach Langel, auch ein Dorf, das aber im Rahmen der Eingemeindung von Köln geschluckt wurde.
The region south of Cologne, right side, is polderland because there can be bad floods. So dykes are necessary to keep the villages from the water and allow the river to enlargen. And it’s a landscape of strange contrast: farms and fields on the right side of the Rhine, oil refineries on the other side.
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ABC-Projekt, Köln / Cologne, Rheinland | Mit Tag(s) versehen: ABC-Projekt, alte Rheindörfer, Eindeichungen, Hochwasserschutz, Langel, Lülsdorf, Polderland |
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Verfasst von april
28. August 2009

‘Marienfels’ heißt die Fähre, ein kleines Ding nur für Fußgänger und Radfahrer. Es herrscht reger Schiffsverkehr auf dem Rhein und sie laviert zwischen ankernden und fahrenden Frachtschiffen hindurch, schräg hinüber. Seit neuestem sieht man immer wieder Schwimmer im Fluss. Er ist jetzt viel sauberer als früher. So lange man zwischen den Buhnen bleibt, kann nichts passieren, weiter hinaus gibt es gefährliche Strömungen und jedes Jahr etliche Tote, die den Rhein nicht Ernst nehmen.
We took a little ferry for passengers and bikers only. Interesting things you can see from there, even people who swim in the Rhine which is cleaner than ever before. But don’t go too far, that’s dangerous.

Wir kommen in Lülsdorf an und steigen hoch und immer wieder werfen wir einen Blick zurück und versuchen abzuschätzen, wie hochwassergefährdet der Ort ist. Ein ehemaliges Fischerdorf ist das, aber verstädtert wie so viele heutzutage, nur mit ein paar bäuerlichen Einsprengseln.
We arrived at Lülsdorf, little fisherman’s town. It’s a pity that all villages look alike now-a-days with city houses everywhere and only some old one in between. „Rheinblick“ (view-of-the-Rhine) has closed and in the back you see the fiery chimneys.

Die besten Zeiten der Gaststätte „Rheinblick“ scheinen vorbei zu sein, meine hoffentlich nicht ;-). Im Hintergrund sieht man die Abfackelkamine der petrochemischen Industrie.
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Rheinland | Mit Tag(s) versehen: Fähre Marienfels, Lülsdorf, Rhein, Wesseling |
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Verfasst von april