Ich hatte es mir so schön vorgestellt: Meine Festplatten-Gedichtsammlung wandle ich im Writer (.odt) von OpenOffice in ein pdf-Dokument um (das kann der nämlich), dann lade ich es vom Computer per USB auf den Reader und habe meine Lieblingsgedichte immer dabei. Oder: Ich habe alles, was ich in fünf verschiedenen Büchern über mein Rathaus gefunden habe, zusammengeschrieben und kann es auf diese Art bequem mitnehmen. Denkste!
Dabei habe ich leider nicht bedacht: pdf-Dokumente sind statisch im DinA 4-Format. Sie passen sich im Reader (egal welcher) nicht an, sondern erscheinen winzig klein. Zwar kann ich hinein zoomen, aber dann muss ich horizontal scrollen. Äußerst unbequem.
Eine Notlösung: ich habe mein .odt-Dokument in ein .txt-Dokument umgewandelt, dann geht’s wunderbar. Man muss allerdings auf Formatierungen weitgehend verzichten. Doch damit kann ich leben. Text pur … Ich muss mal ausprobieren, ob ich die Umwandelfunktion von Amazon dafür nutzen kann.

Wegen des Größenvergleichs: der Kindle neben einem Taschenbuch und … das Täschchen. Mr April hat vielleicht doch nicht so ganz unrecht ;-) wenn er vom ‘Taschentick’ spricht. Handtaschen habe ich gar nicht mal viele, aber der Reader kann doch nicht so ‘nackt’ daherkommen ;-) Ich finde, lila steht ihm gut. Ich habe eine Hülle mit Reißverschluss gewählt, wo ich den Reader herausnehmen kann bzw. muss. Es gibt auch welche zum Aufklappen, was dann einem Buch näher kommt.
Weil ich wegen der Akku-Aufladung nicht von einem PC abhängig sein will, habe ich mir einen Stecker für die normale Steckdose zugelegt, an den man das USB-Kabel anschließen kann.
Übrigens kann man auch eigene Bücher ‘verlegen’. Perun hat das in einem vierteiligen Blogeintrag beschrieben. Ich verlinke Teil 1 und wen’s interessiert, der kann sich ja dort weiter durchklicken.
Dazu auch hier, hier, hier und hier.
P.S. Noch was in eigener Sache: Rechts oben ein Gedicht von Heinrich Heine. Ich hab’ es hier zur Abbildung genommen, weil es copyrightfrei ist, nicht weil ich meinen ‘hochliterarischen’ Geschmack präsentieren möchte. Und dass ich Bücher in Englisch lese und das auch nicht verstecke, das nimmt mir doch wohl keiner übel?! Leider gibt es Kommentare, die einen ewig verfolgen. Da warf mir mal jemand vor, ich ‘wolle mich hervor tun’ – bei der Bücherliste nachzulesen). Ich habe viele Fehler, aber ihr könnt mir glauben: angeben gehört nicht dazu.

Ach, April … Ich finde es einfach so traurig, wenn man sich (hier in Bloggerland und auch im realen Leben) dafür rechtfertigen muß, was man liest und was nicht, wieso und weshalb und warum, meine Güte, wozu sind all die Bücher und all die Sprachen da???!!! Du bist Du, und wenn jemand englische Bücher (oder auch andere Sprachen) lesen kann, ich bewundere das. Mit dem Schreiben (Bloggen wie auch Bücher schreiben) ist es genauso. Ständig wird von allen Seiten kritisiert und drauf rumgehackt, was und wie man schreibt. Warum hört das eigentlich nie auf in unserer Welt? Schade, oder? Laß Dir Deine Freude nicht verderben. Upps, Nase pack …
Tja, ich schreib’ nichts weiter dazu; die Fakten sprechen für sich.
Ahhh … “Journal”! Klingt gut!!! :-)
Das fiel mir so ein (und dir auf ;-) ), denn hier geht es bunt einher mit den Themn, mal dies, mal das, …
Hach, ja, es kann der Bravste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt… Das ist ein Satz, der durchaus auch auf “Bloggershausen” angewandt werden kann, finde ich. Aber mach’ dir nix draus, ich kann bestätigen, dass du nicht im Geringsten daran interessiert bist, anzugeben bzw. dich mit deinem Wissen und deinen Fähigkeiten hervor zu tun…
♥lichst!
Warum sollte ich auch? Wir haben ja alle welche …
Punkt 1: Lieben Gruß an Herrn April, so ein Reader braucht natürlich ein Mäntelchen.
Punkt 2: Du darfst gerne auch chinesische Bücher lesen und sie hier zeigen, ich würde dich
nicht beneiden sondern dafür bewundern. Englische Bücher zu lesen ist gut und
schult. Das hat mit Angabe gar nichts zu tun. Solch geistlosen Kommentare abhaken und
vergessen.
Und nun wünsche ich dir viel Spaß mit deinem Reader, wenn du auch vorläufig noch einiges zu testen hast. Aber das macht doch Freude, ist ja schließlich ein Hobby.
Angeben liegt mir genau so wenig wie Neid. Ich habe andere Fehler, aber das verrate ich jetzt hier nicht ;-)
Dieses Mäntelchen, das finde ich richtig schick! Wahrscheinlich würde ich es noch vor dem Reader kaufen *ggg*.
Gefallen hat mir auch dein Erfahrungsbericht! Daraus kann man jede Menge lernen und sich merken!
Und mei, april, man kann es einfach nicht jedem recht machen. Und ich glaube, das will “man” auch gar nicht. Ich versuche auch auf englisch zu lesen, für mich ist es eine Übungssache.
Lieben Gruß, Brigitte
Ja-ja, solche Mäppchen kann man auch für anderes brauchen, z.b. für ein dünnes Buch. Das kleine Kindl passt jedenfalls perfekt und gestern war ich sehr froh, ihn dabei zu haben. Ich musste endlos lange warten.
In Verbindung mit einem Wörterbuch ist übrigens das Lesen englischer Bücher wesenlich angenehmer als mit Papierbuch und Wörterbuch.
Das Wörterbuch ist überhaupt mit das beste am Kindle. Was bin ich vor 20 Jahren mit Buch+Lexikon auf der Couch gesessen und habe mich Seite für Seite durchgeschlagen. Ich glaube, ich hätte mit einem Kindle um einiges schneller englische Bücher lesen gelernt (ja, ich bin auch so einer.)
Wir haben übrigens, wenn man von der Farbe mal absieht, die selbe Kindle-Tasche.
Ah, was hast du für eine Farbe? (wenn du es verraten willst ;-)
Benutzt du das einsprachige? Oder hast du das Wörterbuch von Matting (wie ich)? Ich dachte erst: na ja, aber ich muss sagen: es bewährt sich. Stimmt, das mit dem Wörterbuch ist eine ganz tolle Sache.
Das einsprachige. Wie, es gibt auch noch andere Wörterbücher? Man lernt nie aus. Aber in 95% aller Fälle reichen ein paar Synonyme aus, um mir auf die Sprünge zu helfen. Für die anderen 5% gibts Wikipedia.
Die Hülle ist dunkelblau. Ich mag blau, und zu der Zeit waren sowieso gerade alle anderen Farben ausverkauft :)
Blau ist immer schön. Du weißt ja sicher, dass das auch meine Lieblingsfarbe ist,
Ich komme mit dem von Matting (englisch-deutsch) am besten zurecht (nur 3 Euro und noch was). Beim einsprachigen muss ich zu oft noch weiter gucken. Ich glaub’, ich bin aus der Übung.
Ich habe auch schon überlegt, ob ich mir zusätzlich so ein Netzladeteil für USB für den Kindle zulege. Allerdings finde ich den Preis, den Amazon für das Teil verlangt ganz schön happig! Ich habe zumindest ein solches Ladegerät von einem anderen Anbieter und werde glaube ich erstmal probieren, ob das Aufladen auch damit geht. Falls nicht, werde ich mich nach einem evtl. günstigeren Netzladegerät umschauen. Rund 15 Euro für das Teil sind mir definitiv zu hoch (auch wenn auf dem Ladegerät extra nochmal der Name der Firma steht ;o) ).
Das was Du bzgl. der Lektüre fremdsprachlicher Literatur schreibst ist echt ein Witz. Sowas nennt man dann wohl “Bildungsneid”. ;o)
Liebe Liisa, auf Empfehlung von jemand habe ich den Wicked Chili für 7 Euro und noch was, also nur die Hälfte. Aber vielleicht geht deins ja auch. Es muss nur einen USB-Anschluss haben.
Zu dem anderen schreib’ ich mal lieber nix weiter …
Der Export ins PDF geht mit Open/LibreOffice auch in andere Seitenformate … Mußt nur im .odt die Größe ändern ;-)
Erst mal ‘danke’, Emil. Ich nehme an, es geht unter Format/Seite … Ich mach das morgen in Ruhe, denn es gibt da allzu viele Möglichkeiten. Ich muss dann ja noch in pdf umwandeln und überspielen … klingt nach Arbeit ;-)
Format/Seite ist richtig. Oder Du experimentierst (bei LibreOffice nachgesehen) mit den Optionen beim PDF-Export, also mit der eingestellten Vergößerung z.B.
Ja, kann Arbeit werden :-)
Da muss ich überlegen, ob die Arbeit lohnt oder ob ich mich einfach mit .txt-Dateien zufrieden gebe. Sie sehen gut aus auf dem Reader.
Ich finde Deine Ausführungen und Tipps und Tricks hier sehr interessant. Nachdem ich nun meine komplette Familie mit Kindles versorgt habe, brauch ich jetzt vielleicht auch mal einen.
PS: Ich lese auch englische Bücher :) und wüsste auch gar nicht, was es daran auszusetzen gäbe.
Ich hatte es eher als Entscheidungshilfe gedacht. Tipps und Tricks gibt es noch viel mehr. (Mail kommt morgen oder so …)
Also ich finde die Umwandlungsfunktion von Amazon eigentlich sehr zufriedenstellend :)
Probiere sie mal wirklich aus!
Ja, danke, das werde ich mal tun.
Ich verfolge die Diskussion mit Spannung. Gestern kam ich durch Zufall mit einem Engländer ins Gespräch, der im Ruhebereich der Saune ganz konzentriert mit seinem e-reader beschäftigt war. Und er hat ihn mir stolz vorgeführt, ich war ganz angetan.
Er liest auch viel und möchte auf richtige Bücher nicht verzichten, aber er ist auch viel unterwegs und möchte dabei auf seinen e-reader nicht verzichten.
Überzeugende Argumente.
Genau so sehe ich das auch. Es gibt Bücherarten für den e-Reader und solche für ‘richtig-in-der Hand-halten’ und blättern. Man muss ja nicht alles absolut sehen.
Liebe April,
auch hier noch mal danke.
Das lilafarbene Täschchen ist hübsch.
Und: Was du liest, ob englisch oder chinesisch ;-) , das ist doch deine Sache. Für mich hat das nichts mit angeben zu tun. Ich würde eher sagen, die, die sich über so was mokieren, sind neidisch, dass sie es nicht können.
LIebe Grüße,
Martina
Das Täschchen ist schnuckelig ;-) Ich lese übrigens in Englisch viel aufmerksamer, weil langsamer. Chinesisch – die Sprache (und Schrift) der Zukunft?